Schachfreunde Reckenfeld e. V.

[Home
[Wir über uns
[Jugendabteilung
[Vereinsturniere
[1. Mannschaft
[2. Mannschaft
[3. Mannschaft
[Frei
[Anders Aktiv
[Presse
[2009
[2010
[2011
[2012
[2013] 
[2014
[2015
[2016
[2017
[2018] 
[Links/Impressum
[Kontakt] 

______________________________________________________________________________________________________________

[Zurück][Home][Weiter]

______________________________________________________________________________________________________________

Bericht an die Presse vom 22. Oktober

Die Jugendmannschaft der SF Reckenfeld bestritten ihr zweites Saisonspiel in der Verbandsjugendliga bei der Zweitvertretung des SK Münster. Leider ist es nicht gelungen alle sechs Bretter zu besetzen, so dass das erste Brett frei gelassen werden musste. Da auch Münster nicht vollständig antrat und das vierte Brett unbesetzt ließ, begann das Spiel mit 3:3. Kurz darauf schlug die Stunde von Adrian Deleré (Brett 3). Er versuchte mit seinem Läuferpaar und gut positionierten Türmen einen Angriff auf den König. Zunächst konnte durch den Druck ein Bauer gewonnen werden. Danach verließ ein weiterer Bauer das Brett und als auch noch ein Turm gefangen wurde, war Adrian Delerés Gegner so perplex, dass ein einzügiges Matt die Partie beendete. Eine tolle Leistung vom Youngster, der Reckenfeld 6:4 in Führung brachte. Stefan Weber spielte am sechsten Brett gegen einen deutlich jüngeren, aber durchaus starken Münsteraner Spieler. Stefan Weber geriet schnell mit den schwarzen Steinen ins Hintertreffen und verlor zunächst einen Bauern. Er versuchte durch Angriffe auf den gegnerischen Königsflügel noch den Partieverlust zu verhindern. Doch der Münsteraner war mit allen Wassern gewaschen und ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen und glich zum 7:7 aus. Nun lag es also an Ansgar Teschler und Jan-Niklas Zilske, ob ein Überraschungscoup gegen den Schachklub Münster möglich war. Ansgar Teschler spielte wie gewohnt eine hervorragende Eröffnung. In der russischen Partie konnte er durch sein Figurenspiel schnell einen positionellen Vorteil herausspielen. Dann gelang ihm durch cleveres Abtauschen ein Bauerngewinn und platzierte zudem seinem Gegner einen schlechten Doppelbauern. Diesen Vorteil hieß es nun in einen Sieg umzusetzen und jeder, der schon einmal die Schachklötzchen geschoben hat, weiß, wie schwierig es ist, so einen kleinen Vorteil in einen Sieg umzumünzen. Für Ansgar war das aber keine große Schwierigkeit. Sein Münsteraner Gegner versuchte noch die ein oder andere hinterlistige kleine Falle zu stellen, aber letztendlich musste er seine Niederlage und Ansgars Überlegenheit anerkennen. Reckenfeld führte wieder mit 10:8. Mit dem Erfolg war ein Mannschaftsremis schon mal in trockenen Tüchern. Jan-Niklas Zilske (Brett 4) lieferte sich mit seinem Gegner ein sehenswertes Duell, das von taktischen Raffinessen gespickt war. Beide Spieler verzichteten darauf die wertvollen Leichtfiguren abzutauschen, so dass  immer wieder Kombinationsfallen aufgebaut und vereitelt wurden. Nach mehreren Stunden Spielzeit konnte Jan-Niklas Zilske plötzlich einen Springergewinn erwirtschaften. Da die Stellung aber dennoch sehr unübersichtlich war, dachte er nicht an sich, sondern bemerkenswerter Weise nur an die Mannschaft und den möglichen Erfolg und gab die Partie remis. Somit gewann Reckenfeld etwas überraschend, aber hochverdient mit 12:10.

Die Jugendlichen als Vorbild nehmend, trat die 1. Seniorenmannschaft in der Bezirksliga bei der dritten Mannschaft des SC Rochade Emsdetten an. Beide Mannschaften traten zwar vollständig an, aber die Gegner von Sascha Hokamp (Brett 3) und Dirk Böckmann (Brett 2) waren wohl mental noch nicht wirklich anwesend und verloren ihre Partien in kürzester Zeit. Nachdem Reckenfelds Spitzenspieler Helmut Röwekamp (Brett 1) etwas überraschend gegen seinen nominell gleichwertigen Gegner verlor, konnte Peter Merschkötter mit gewohnt sicherer Spielweise seinen Gegner am achten Brett besiegen und stellte den Vorsprung von zwei Punkten zum 3:1 Zwischenstand wieder her. Am siebten Brett hatte Carsten Winkelsett seinen Gegner gut im Griff und stand positionell auf Sieg. Da er aber nur noch wenig Bedenkzeit hatte und die Stellung eine genaue Spielführung benötigte, willigte er mit Hinblick auf den Mannschaftskampf in das Remisangebot seines Gegners ein. Somit wurde nur noch ein Punkt aus den restlichen drei Partien benötigt. Allerdings verlor zunächst Andreas Börger (Brett 4) gegen seinen routinierten Gegner und es stand nur noch 3,5:2,5. Die Entscheidung fiel schließlich am sechsten Brett, an dem André Röwekamp in einem offenen Schlagabtausch seinen Königsangriff erfolgreich durchführte und seine Gegnerin, die zudem in großer Zeitnot war, die Partie aufgab. Da der Reckenfelder Sieg nun feststand, einigte sich Michael Richter (Brett 5) mit seinem Gegner auf Remis, so dass die Schachfreunde den Nachbarn aus Emsdetten mit 5:3 bezwangen.

 

 

Bericht an die Presse vom 08. Mai

Die Schachfreunde Reckenfeld erlebten ein turbulentes Wochenende. Alle drei Mannschaften waren im Einsatz. Die Jugendmannschaft konnte am vorletzten Spieltag in der Verbandsjugendliga einen schönen Erfolg feiern. Ohne eine einzige Niederlage bezwang sie die zweite Mannschaft des SV Heiden mit 14:10. Der Sieg hätte sogar noch höher ausfallen können, aber Ansgar Teschler am 1. Brett und Jan-Niklas Zilske am 3. Brett zeigten sich sehr mannschaftsdienlich und willigten trotz besserer Stellung in ein Remis ein, um damit den Mannschaftssieg zu sichern. Jörn Schwenken (Brett 2) stand ebenfalls besser, hatte aber nicht mehr viel Bedenkzeit und remisierte sicherheitshalber. Nils Wenselowski (Brett 4) und Adrian Deleré am 6. Brett holten die jeweils volle Punktzahl. Zu einer etwas unschönen Szene kam es am fünften Brett. Der Gegner streckte bei klar schlechterer Stellung seine Hand Stefan Weber entgegen, eigentlich ein deutliches Zeichen der Aufgabe. Im letzten Moment sagte er aber noch Remis. Nach einiger Diskussion nahm Weber um des lieben Friedens willen dann trotzdem das Remis an. Die zweite Mannschaft, die bereits als Absteiger aus der Bezirksliga feststeht, empfingen den anderen Absteiger SC Westerkappeln. Bei schönstem Wetter konnte man sich ohne Druck dem königlichen Spiel hingeben. Etwas unglücklich verloren sie die sportlich letztlich bedeutungslose Begegnung mit 3,5:4,5. Ganz anders sah es bei der ersten Mannschaft aus. Mit sechs Punkten auf dem dritten Abstiegsplatz der Bezirksliga liegend, fuhr man zum SC Steinfurt 2, die mit einem Punkt mehr einen Platz vor den Reckenfeldern lagen. Somit mussten die Reckenfelder gewinnen, um den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu schaffen. Ein Mannschaftsremis würde nur reichen, wenn die SG Rheine (ebenfalls 7 Punkte) mit mindestens 3:5 gegen den SKT Emsdetten verliert. Da aus wichtigen privaten Gründen zwei Stammspieler fehlten und mit Carsten Winkelsett nur ein Ersatzspieler zur Verfügung stand, blieb das 1. Brett von Reckenfeld unbesetzt. Winkelsett eröffnete die Partie recht offensiv, erspielte sich aber das Läuferpaar um den Preis einer eher bedenklichen Bauernstruktur. Da es an zwei Brettern sehr gut für Reckenfeld aussah, nahm er das Remisangebot seines Gegners dankend an. Reckenfeld konnte dann auch durch Helmut Röwekamp am 7. Brett und Sascha Hokamp (Brett 3), die jeweils souverän in gewonnene Bauernendspiele abwickelten, mit 2,5:1,5 in Führung gehen. Als auch noch Georg Wöste seine von Anfang an scharf geführte Partie mit einem schönem Mattbild beendete, schien der Sieg zum Greifen nah. Allerdings griff Michael Richter in Zeitnot fehl, und verlor die bis dato recht ausgeglichene Partie und es stand nur noch 3,5:2,5. Da André Röwekamp (Brett 6) klar auf Verlust stand, lag die Hoffnung bei Michael Holtmannspötter am 5. Brett. Bei der recht ausgeglichenen Stellung war es zu befürchten, dass er die Partie verliert, falls er versucht, die sprichwörtliche Brechstange auszupacken. Nach einiger Diskussion zwischen den Spielern wurde beschlossen, das Remisangebot von Steinfurt anzunehmen und auf das Ergebnis aus Rheine zu hoffen. Dieses erreichte am Sonntag die Reckenfelder: Emsdetten gewann tatsächlich mit 5:3, so dass Reckenfeld mit der Winzigkeit von 0,5 Brettpunkten den Klassenerhalt geschafft hat.

Bericht an die Presse vom 12. März

Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung trafen sich 17 Mitglieder der Schachfreunde Reckenfeld Im Landhaus Rickermann. Der bisherige Vorstand wurde für ein weiteres Jahr wiedergewählt. Somit bleiben Helmut Röwekamp 1. Vorsitzender, Carsten Winkelsett stellvertretender Vorsitzender und Schriftführer, Peter Trotnow Kassierer und Dirk Böckmann Jugendwart. Als neuer Vereinsmeister wurde Dirk Böckmann geehrt, der auch den Gläsernen Springer gewann. Noch einen Pokal mehr konnte André Röwekamp mit nach Hause nehmen. Er gewann den JG65-Pokal, den Mannschaftspokal für den erfolgreichsten Mannschaftsspieler (5,5 Punkte aus 9 Spielen) und den Pokal für die größte Verbesserung bei den Vereinsmeisterschaften von Platz 12 in 2011 auf den 4. Platz in 2012. Den Turmpokal gewann Holger Krumbeck und das Blitzturnier konnte Sascha Hokamp für sich entscheiden. Im Jugendbereich wurde Jan-Niklas Zilske neuer Vereinsmeister. Das B-Turnier gewann Henning Meyer. Ansgar Teschler gewann das Schnellschachturnier, das KO-Turnier und die A-Gruppe des Monatsblitzturniers. Die Gruppe B entschied Adrian Deleré für sich. Nachdem der offizielle Teil beendet war, ließ man den Abend in gemütlicher Runde ausklingen. Der Vereinsabend findet jeden Freitag ab 20 Uhr im AWO-Heim (Weserstr.33a) statt. Die Schachjugend trifft sich immer Freitags von 18-19.00 Uhr im evangelischen Gemeindezentrum am Moorweg 16. Am Schachsport Interessierte sind immer willkommen. Weitere Infos unter www.schachfreunde-reckenfeld.de.

 

Bericht an die Presse vom 12. März

Der Reckenfelder Nachwuchsspieler Adrian Deleré (Jg. 2004) feierte am vergangenen Samstag mit seinem 2. Platz einen Riesenerfolg bei der Verbandsjugendeinzelmeisterschaft (VJEM) 2013 der Altersklasse U10 (Jg. 2003 und jünger). In dem 7-rundigen Turnier, gespielt im so genannten Schweizer System, verlor Adrian nur in der zweiten Runde gegen den späteren Gesamtsieger Tom Henning (SC Sendenhorst). Alle anderen Partien konnte Adrian gewinnen. Allerdings war die Ausgangssituation vor der letzten Runde sehr spannend, denn mit Tom, Adrian und Jonathan Wensing (SG Ahaus-Wessum) hatten gleich drei Spieler 5:1 Punkte, aber nur die ersten beiden Plätze berechtigen zur Teilnahme an der NRW-Jugendeinzelmeisterschaft (NRWJEM). Zudem musste Adrian auch noch gegen den bis dato viertplatzierten Raffael van Lindt (SC Steinfurt) antreten. Als überraschenderweise Jonathan schon nach wenigen Zügen seine Partie verlor, hätte Adrian ein Remis genügt. Er war aber so sehr in seine Partie vertieft, dass er Jonathans Niederlage gar nicht mitbekommen hatte. Vielleicht war es aber auch gut so, denn wenn man gezielt Remis spielen will, geht der Schuss häufig nach hinten los, eine Erfahrung, von der auch z.B. die Fußballer ein Lied singen können. Jedenfalls wickelte Adrian in ein kompliziertes Turmendspiel ab, das er durch geschickte Spielweise für sich entscheiden konnte. Mit der Qualifikation zur NRW-JEM konnte Adrian den bislang größten Erfolg in seiner noch jungen Schachkarriere erringen.

 

 

 

[Zurück
[Nach oben
[Weiter] 

Copyright (c) 2005 My Company. Alle Rechte vorbehalten.

helmutroewekamp@aol.com